Helleborus pflanzen und pflegen

Pflanzanleitung

Christrosen, Lenzrosen und Schneerosen der Helleborus Gold Collection® sind robuste, langlebige Stauden. Sie sind pflegeleicht, immergrün und völlig winterhart. Die Pflanzen wachsen aufrecht und bilden Horste bis zu 1 m im Durchmesser. Der optimale Standort garantiert die Winterblüte im Garten bei richtige Pflege über viele Jahre hinweg. Auch Balkon und Terrasse können im Winter wunderbar mit Christrosen und Schneerosen verschönert werden.

Der richtige Standort:

Christrosen und Lenzrosen bevorzugen einen schattigen bis halbschattigen Standort, an dem sie vor der Mittagssonne im Sommer geschützt sind. Die milde Wintersonne stört sie nicht, daher eignen sich laubabwerfende Gehölze gut als Nachbarpflanzen Schneerosen hingegen vertragen auch einen sonnigeren Standort. Helleborus können am richtigen Standort Jahrzehnte verweilen. Von Jahr zu Jahr gewinnen sie an Schönheit und Zauber.

Die beste Pflanzzeit:

Von September bis Dezember, bevor der Boden gefroren ist, und im Frühjahr, wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, ist die beste Pflanzzeit für Christrosen, Schneerosen, Lenzrosen. In der Zeit nach der Pflanzung ist auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten. Auch Pflanzen, die in ein Gefäß gepflanzt wurden, sollten nie richtig austrocknen und Staunässe ist zu vermeiden.

Der optimale Boden:

Helleborus gehören zu den langlebigen Stauden. Wenn ihnen der Standort gefällt, werden sie viele Jahre dort bleiben. Die Sorten der Helleborus Gold Collection® bevorzugen nährstoffreiche und kalkhaltige Böden, finden sich aber auch an anderen Standorten zurecht, solange der Boden nicht zur Staunässe neigt.

Pflanzung in den Kübel

Da Helleborus ein Tiefwurzler ist, sollte man bei der Pflanzung im Kübel auf einen ausreichend hohen Topf achten. Pflanzgefäße sollten dickwandig sein und ausreichend groß gewählt werden, damit sie nicht so schnell durchfrieren. Sind die Wurzeln gefroren, können die Pflanzen kein Wasser aufnehmen. Pflanzgefäße sollten außerdem frostsicher sein. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, daher nur Pflanzgefäße mit Wasserablauf nehmen. Zum Pflanzen eignen sich normale Pflanzerden, die nicht zu sauer sind (auf keinen Fall dürfen Moorbeeterden verwendet werden). Damit sich der Wasserablauf nicht zusetzt, kann man zunächst eine mehrere Zentimeter dicke Schicht mit Tonscherben oder Blähton darüber füllen. Im Winter ab und zu überprüfen, ob der Wasserablauf nicht zugefroren ist. Im Sommer stellt man Helleborus dann als schöne Blattschmuckstaude im Kübel an einen schattigen Platz. Helleborus kann im Frühjahr, nach der Blütezeit, auch in den Garten gepflanzt werden. Man sollte vor dem Auspflanzen die alten oder beschädigten Blätter und verblühte Blüten entfernen, damit sich die neu austreibenden Blätter gut entwickeln können.

Pflege

Christrosen, Schneerosen und Lenzrosen wachsen und gedeihen am richtigen Standort ohne viel Pflege. Und auch im Pflanzkübel hat man wenig Arbeit mit den zauberhaften Winterblühern. Um Schäden durch Frosttrocknis vorzubeugen, sollte man Helleborus während milder Winterperioden ausreichend gießen.

Im Sommer sollte man den Pflanzkübel an einen schattigen Ort stellen und ab und zu gießen, damit die Pflanze nicht austrocknet.

Blüten

Ein Ausputzen der Pflanzen während der Blütezeit ist meist nicht nötig, da sich die Blüten im Verblühen rosa oder grünlich verfärben, wodurch die Winterblüte noch verlängert wird. Die Samenkapseln entfernt man bevor sie sich öffnen, da die Nachkommen meist nicht sehr blühfreudig sind und die Originalpflanze verdrängen könnten.

Laubblätter

Bei Lenzrosen ist es empfehlenswert vor der Blüte im Dezember und Januar, die Laubblätter zu entfernen (ab ca. 10 cm Knospenhöhe). Bei Christrosen und Schneerosen kann man im Frühjahr und Sommer die alten und braunen Blätter entfernen.

Düngung

Im ersten Frühjahr brauchen Helleborus nicht gedüngt werden. Ältere Pflanzen werden ab Februar gedüngt. Eine zweite Düngergabe folgt im Hochsommer, da die Pflanzen jetzt neue Wurzeln bilden und Blütenknospen für die nächste Saison anlegen. Bewährt haben sich organische Dünger wie Hornspäne und Kompost. Leiden die Pflanzen unter Kalkmangel, kann man die Böden verbessern, indem man Dolomitkalk oder zerkleinerte Eierschalen einarbeitet. Herabgefallene Blätter der umliegenden Laubbäume können liegen bleiben und dienen den Winter über als Mulchschicht. Dadurch wird das Bodenleben gefördert. Helleborus reagieren sehr empfindlich auf Wurzelverletzungen, daher sollte der Boden nicht umgegraben werden.